Juniper setzt für Netzwerk-Automatisierung auf IBMs Watson

18. Januar 2019, 12:49
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Juniper Networks hat IBM gewählt, um sich bei der Automatisierung und der Verwaltung seiner Infrastruktur, Anwendungen und IT-Services unterstützen zu lassen.

Juniper Networks hat IBM gewählt, um sich bei der Automatisierung und der Verwaltung seiner Infrastruktur, Anwendungen und IT-Services unterstützen zu lassen. Der Deal wird den Netzwerkausrüster über sieben Jahre hinweg rund 325 Millionen Dollar kosten, wie IBM mitteilt.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Juniper die IBM Services Platform mit Watson für das Management seiner Rechenzentren, Helpdesks sowie Daten- und Sprachnetzwerke nutzen. Das Unternehmen verspricht sich damit die Transition in die Cloud zu meistern und dabei Geld einzusparen.
Juniper muss sich gegen den grossen Konkurrenten Cisco behaupten, der schon länger viel über Multicloud-Umgebungen spricht. So drehte sich bereits am Partner Summit 2017 in der Keynote des CEOs Chuck Robbins alles um "wiederkehrende Einkünfte", "Managed Services", "Software" und "Automatisierung". Der Konzern hat seither einige Schritte in diese Richtung unternommen.
Man verfüge über Erfahrungen in Multi-Cloud-Umgebungen und könne Juniper auf der Reise helfen, schreibt IBM. "Durch die Zusammenarbeit mit IBM Services werden wir in der Lage sein, mit ihnen an innovativen Lösungen für unser Cloud-first-Geschäftsmodell zu arbeiten", kommentiert Bob Worrall, CIO von Juniper Networks, die neue Vereinbarung. (ts)

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