Kabelkanalisationen: Sunrise schaltet Bundesverwaltungsgericht ein

20. Januar 2010, 10:48
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Preis immer noch zu hoch, meint Sunrise.

Preis immer noch zu hoch, meint Sunrise.
Sunrise hat am Montag den Entscheid der Kommunikationskommission ComCom betreffend Kabelkanalisationen ans Berner Bundesverwaltungsgericht weitergezogen. Die ComCom hatte im vergangenen Dezember entschieden, dass Swisscom auch die Kabelschächte der Konkurrenz zu einem von der ComCom festgelegten Preis anbieten muss.
Wie Sunrise nun in einer Mitteilung schreibt, basiere auch der neue Preis auf der Praxis, welche eine vollständige Neubewertung bereits abgeschriebener Anlagen ermögliche.
Sunrise kritisiert dieses Vorgehen seit Jahren. Der zweitgrösste Schweizer Telco erwähnt nun auch ein neues Gutachten der Universität Zürich. Darin komme der Gutachter unter anderem zum Schluss, dass weder das Fernmeldegesetz noch die Fernmeldeverordnung die von der ComCom gewählte Bewertungspraxis vorschreiben. Vielmehr fordere der Gesetzgeber eine nicht-diskriminierende Methode, die wirksamen Wettbewerb fördere und sich an den tatsächlichen Kosten orientiere. Die derzeit angewandte Methode verstosse daher gegen das Diskriminierungsverbot im Fernmeldegesetz, meint Sunrise. (mim)

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