Kagermann vor Gericht

3. Dezember 2008, 13:17
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SAP-Co-Chef Henning Kagermann hatte offenbar rechtliche Bedenken vor dem Kauf des US-Dienstleisters TomorrowNow, der bekanntlich in einer --http://www.

SAP-Co-Chef Henning Kagermann hatte offenbar rechtliche Bedenken vor dem Kauf des US-Dienstleisters TomorrowNow, der bekanntlich in einer Gerichtsklage seitens des Konkurrenten Oracle endete.
Dies geht aus dem Protokoll einer persönlichen Befragung von Kagermann durch das zuständige kalifornische Gericht, die im September stattfand, hervor. Während der Befragung legte Oracles Anwalt ein E-Mail des ehemaligen SAP-Entwicklungschefs Shai Agassi vom 6. Januar 2005 vor. In diesem Mail schrieb Agassi, Kagermann habe rechtliche Bedenken bezüglich der Übernahme von TomorrowNow, was ein "Show-Stopper" sein könnte.
Kagermann sagte vor Gericht, er erinnere sich an den Vorfall nicht mehr, sehe aber keinen Grund, Agassis damalige Bemerkung zu bezweifeln.
Offenbar war sich Kagermann der Risiken beim Kauf von TomorrowNow, der auf Dienstleistungen für Oracle-Kunden spezialisiert war, bewusst. Das ist schlecht für SAP, denn Oracle versucht in dem Gerichtsfall nachzuweisen, dass SAP bewusst illegale Downloads von Oracle-Software durch TomorrowNow duldete und verlangt einen hohen Schadenersatz. (hc)

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