Kahlschlag bei T-Systems

19. März 2014, 08:01
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Massiver Stellenabbau beim deutschen IT-Dienstleister T-Systems: 4900 Jobs fallen weg.

Massiver Stellenabbau beim deutschen IT-Dienstleister T-Systems: 4900 Jobs fallen weg.
Bei der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems sollen bis Ende nächsten Jahres 4900 Stellen wegfallen. Einen entsprechenden Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' vom Mittwoch über die geplanten Kürzungen bestätigte ein Firmensprecher. Mehr als 900 dieser Arbeitsplätze seien bereits durch natürliche Fluktuation abgedeckt oder die Beschäftigten hätten das Unternehmen schon verlassen. Bis Ende dieses Jahres soll die Zahl auf 2700 ansteigen. Im kommenden Jahr müssten dann noch einmal 2200 Stellen gestrichen werden. Die Zahlen betreffen ausschliesslich T-Systems Deutschland, sagte eine Sprecherin gegenüber inside-channels.ch.
Der Sprecher betonte, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde und die Kürzungspläne sozialverträglich abgewickelt werden sollen. In Betriebsversammlungen seien die Belegschaften nun über die Sparpläne unterrichtet worden. Mit den Betriebsräten liefen ausserdem noch Verhandlungen über die Umsetzung des Umbauprogramms. Die Gewerkschaft Ver.di hatte in den vergangenen Wochen mehrfach vor einem "massiven Kahlschlag" gewarnt.
Im Telekom-Konzern gehört T-Systems zu den Sorgenkindern. Im traditionellen Geschäft, das im Wesentlichen auf Outsourcing beruht, verdient das Unternehmen nur noch wenig Geld und verzeichnet kaum Zuwächse. Die Telekom will die Sparte stärker auf wachstumsträchtige Geschäftsfelder mit höheren Renditen ausrichten. Hierzu gehören unter anderem cloud- und plattformbasierte Dienstleistungen in der IT.
Derzeit sind in Deutschland rund 28'000 Menschen bei T-Systems beschäftigt. (sda/mim)

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