Kanton Basel-Stadt sucht neuen Informatik-Chef

19. November 2009, 16:11
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Markus Giavina wird frühpensioniert. Personeller Neuanfang aufgrund wichtiger Projekte, die anstehen: Neues Rechenzentrum und Ersatz der veralteten Oracle Collaboration Suite.

Markus Giavina wird frühpensioniert. Personeller Neuanfang aufgrund wichtiger Projekte, die anstehen: Neues Rechenzentrum und Ersatz der veralteten Oracle Collaboration Suite.
Der Leiter der Zentralen Informatikdienste (ZID) des Kantons Basel-Stadt, Markus Giavina (Foto), lässt sich nach 13-jährigem Einsatz für die kantonale Informatik per Ende August 2010 frühpensionieren. Dieser Schritt erfolge einvernehmlich, heisst es in einer Mitteilung des Basler Finanzdepartements. Ein Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin, die spätestens ab 1. Juli 2010 die Neuausrichtung der kantonalen IT mitgestalten und umsetzen soll, wird zurzeit per Stellenausschreibung gesucht.
Neues RZ und Software-Ablösung
Grund für den Weggang des bald 60-Jährigen sind laut Mitteilung "wichtige Entscheide über die strategische Neuausrichtung der kantonalen Informatik", die in den kommenden Monaten anstehen. Es geht dabei vor allem um zwei Projekte: Einerseits soll ein neues kantonales Rechenzentrum gebaut werden und andererseits soll die Oracle Collaboration Suite (OCS) ersetzt werden.
Der Bau eines neuen RZs ist schon seit zwei Jahren ein Thema. Mittlerweile ist der Ball wieder beim Regierungsrat, der für 2010 einen neuen Vorschlag erarbeiten muss.
Das Problem OCS tauchte hingegen im Sommer 2008 auf. Die Oracle-Software ist offenbar zu langsam und fällt des Öfteren aus. Laut Finanzdepartement soll es demnächst eine Ausschreibung für einen Ersatz geben.
Die beiden Projekte werden bereits heute in einer internen Projektstruktur bearbeitet, heisst es beim Finanzdepartment. Sie seien durch den Abgang des ZID-Leiters nicht gefährdet und würden wie geplant vorangetrieben. (Maurizio Minetti)

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