Kanton St.Gallen will Vista-PCs loswerden

26. August 2013, 14:52
  • channel
  • beschaffung
  • abraxas
image

Der Betriebsvertrag für PC-Arbeitsplätze mit Abraxas läuft im August 2015 aus. Die Ausschreibung für rund 4000 neue Arbeitsplätze startet heute.

Der Betriebsvertrag für PC-Arbeitsplätze mit Abraxas läuft im August 2015 aus. Die Ausschreibung für rund 4000 neue Arbeitsplätze startet heute.
Der Kanton St. Gallen möchte seine PC-Infrastruktur bis in zwei Jahren weitgehend erneuern, wie er heute mitgeteilt hat. Gegenwärtig werden die betroffenen rund 4000 Arbeitsplätze vom IT-Dienstleister Abraxas betreut. Dieser Vertrag läuft im August 2015 aus, auch die neuen Arbeitsplätze sollen aber wieder von einer externen Firma betreut werden.
Die entsprechende Ausschreibung nach GATT/WTO werde heute publiziert und laufe bis zum 9. Oktober, so der Kanton. Danach muss allerdings noch, voraussichtlich im November, der Kantonsrat einem Sonderkredit zustimmen. Falls er dies tut, sollen die rund 4000 Arbeitsplätze des Kantons sowie mehrere hundert Fachanwendungen bis Mitte 2015 auf die künftige Plattform migriert werden. Gegenüber 'Radio SRF1' erklärte Flavio Büsser, der Generalsekretär des St. Galler Finanzdepartements, dass das Volumen des Projekts rund 10 Millionen Franken betragen dürfte.
Die bestehenden Arbeitsplätze namens "SBI2008" basieren auf Windows Vista. Sie wurden laut dem Kanton 2008 konzipiert und seither nicht mehr angepasst. Die "starre Basisinfrastruktur" sei mittlerweile in verschiedener Beziehung nicht mehr zeitgemäss. Die Verwaltung wünscht sich unter anderem die Möglichkeit, Arbeitsplätze allgemein flexibler ausstatten zu können und für manchen Aufgabenbereich auch mobile Geräte einzusetzen.
Zudem werden zunehmende Probleme mit dem Betrieb der Fachanwendungen auf den alten Arbeitsplätzen befürchtet. Diese würden durch die auf Windows Vista basierenden Computer nur noch bedingt unterstützt. Der Betrieb der bestehenden Plattform laufe zwar stabil, aber man müsse davon ausgehen, dass sich die Risiken für Störungen in Zukunft wesentlich erhöhen würden. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Alltron: Hersteller garantieren keine Stückzahlen, Verfügbarkeit verschärft sich weiter

Andrej Golob, seit über einem Jahr CEO bei Alltron, spricht im Interview über die anstehenden Herausforderungen für Distis und seine ehrgeizigen Pläne in der Romandie.

publiziert am 20.5.2022
image

Threema nun auch für die Schweizer Polizei

Die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten beschafft die verschlüsselte Schweizer Whatsapp-Allternative "freihändig" für alle Polizeiorganisationen. IMP von Abraxas wird abgelöst.

publiziert am 20.5.2022
image

Telco-Branche gibt sich für die Replay-TV-Verrechnung mehr Zeit

In einer gemeinsamen Branchenvereinbarung geben sich die Telcos mehr Zeit, damit Replay-TV für die Provider nicht schon bald viel teurer wird. Doch die Umsetzung ist komplex.

publiziert am 20.5.2022
image

In der Schweiz geht IT-Novum in Allgeier auf

Hierzulande verschwinden die Marke und das Firmenkonstrukt des im letzten Jahr von Allgeier gekauften Open-Source-Spezialisten. IT-Novum Deutschland und Österreich sind nicht betroffen.

publiziert am 19.5.2022