Kanton Zürich schreibt Standard-Arbeitsplatz aus

10. Dezember 2019, 15:49
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Im Zuge der neuen IT-Strategie wird die Informatik des Kantons Zürich zentralisiert.

Im Zuge der neuen IT-Strategie wird die Informatik des Kantons Zürich zentralisiert. Dazu gehört auch eine standardisierte "IKT-Grundversorgung", die beim Amt für Informatik (AfI) angesiedelt ist. Zur Grundversorgung gehören unter anderem die kantonalen Arbeitsplätze inklusive Kollaborationslösungen und Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) sowie IT-Security, die Vereinheitlichung der Verrechnung von IKT-Leistungen und die Einführung von Controlling-Instrumenten.
Die Grundversorgung wird in mehreren Teilprojekten eingeführt und umgesetzt, wie einem Protokoll des Regierungsrats des Kantons vom Juni 2019 zu entnehmen ist. Im Zuge der Umsetzung hat das kantonale IT-Amt nun eine Ausschreibung publiziert. In drei Losen sucht das AfI Dienstleister für die Bereiche Digitaler Arbeitsplatz, Mobilität, sowie UCC.
Zum ersten Los, Digitaler Arbeitsplatz (DAP), gehören gemäss Publikation auf Simap Hardware und Dienstleistungen im Bereich des Digitalen Arbeitsplatzes sowie Dienstleistungen im Bereich des Messaging-Backend. Der neue Arbeitsplatz wird in allen Einheiten der kantonalen Verwaltung, die der IKT-Strategie unterstehen, ausgerollt. Den Mitarbeitenden wird gemäss Regierungsratsprotokoll eine einheitliche Palette an Endgeräten in verschiedenen Varianten – Desktops oder Notebooks – und in mehreren Ausprägungen – Mobil, Standard, Power – zur Verfügung gestellt.
Zum DAP-Projekt gehört auch ein kantonsweiter Druckservice und der erweiterte Arbeitsplatz auf mobilen Geräten. Im zweiten Los der aktuellen Ausschreibung sucht das AfI Android- und iOS-Geräte, Zubehör sowie Dienstleistungen im Bereich Enterprise Mobility Management.
In Los 3 wird ein Lieferant für Hardware und Dienstleistungen für eine UCC-Lösung gesucht. Diese soll den Anwendern ein einfaches und effizientes Werkzeug zur Nutzung aller erforderlichen Kommunikationsmittel zur Verfügung, heisst es in der Ausschreibung.
Vorgesehen sind Rahmenverträge über 48 Monate mit einer Option, den Auftrag um vier Jahre zu verlängern.
Die IKT-Grundversorgung für die Schulen hat das AfI bereits im März ausgeschrieben. Da sich das AfI noch im Aufbau befinde, könne es die Aufgaben nicht aus eigener Kraft übernehmen. Innert kürzester Zeit müssten viele neuen Stellen geschaffen und in das Amt integriert werden, hiess es im März. Deshalb wird die Grundversorgung extern vergeben. (kjo)

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