Kanton Zürich: Wer den Auftrag für das E-Baugesuch erhalten hat

17. Oktober 2017, 13:49
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Es gehe voran mit dem elektronischen Baubewilligungsprozess im Kanton Zürich, schreibt Egovpartner, ein Zusammenschluss von Kanton und Zürcher Gemeinden, in einer Mitteilung.

Es gehe voran mit dem elektronischen Baubewilligungsprozess im Kanton Zürich, schreibt Egovpartner, ein Zusammenschluss von Kanton und Zürcher Gemeinden, in einer Mitteilung. Zum einen hat die St. Gallische Firma Gemdat Informatik den Zuschlag für die technische Umsetzung der elektronischen Plattform eBaugesuchZH erhalten. Zum anderen wurden mit Aesch, Aeugst am Albis, Dübendorf, Pfäffikon, Richterswil, Winterthur und der Stadt Zürich die Pilotgemeinden bestimmt, in denen in den nächsten beiden Jahren die Lösung getestet werden soll.
Gemdat habe in der Gesamtbeurteilung das wirtschaftlich günstigste Angebot unterbreitet, aber auch fachlich und technisch überzeugen können, erklärt Christian Kaul, Abteilungsleiter beim Zürcher Amt für Raumentwicklung, auf Anfrage von inside-it.ch. Die Basis der Lösung werde Gemdats Lösung Topax bilden, die Gemeinden könnten aber ihre Bausoftware behalten und an die Plattform anbinden, so Kaul. Darum wurde bei den Pilotgemeinden nicht nur nach Grösse, sondern auch nach eingesetzter Lösung selektiert.
2019 soll die Plattform eingeführt werden, über die Baugesuche in ein einheitliches Formular elektronisch eingegeben werden kann. Zudem sollen alle Zugriffsberechtigten das Gesuch und den Status des Bewilligungsprozesses einsehen und ihre Beurteilungen hochladen können.
14'500 Baugesuche werden im Kanton Zürich jährlich eingereicht, wovon rund 3300 durch den Kanton beurteilt werden. Im November 2015 hatte der Regierungsrat einen Kredit von 850'000 Franken für den Aufbau der elektronischen Lösung für Baugesuche gesprochen. (ts)

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