Kapo Zürich sichert sich Software-Entwickler

12. März 2020, 12:08
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Bei der Kantonspolizei Zürich ist entschieden worden, welche Unternehmen in den kommenden Jahren die Software-Entwicklung unterstützen werden.

In 4 Losen hat die Kantonspolizei Zürich Rahmenverträge für Individual-Software-Entwicklung geschlossen. Konkret geht es laut den auf Simap publizierten Zuschlägen um Verträge für die Software-Entwicklung mit Microsoft-Technologien (Los 1), mit Java (Los 2), um Web-Entwicklung (Los 3) und die Sharepoint- und Intranet-Entwicklung (Los 4).
Über die nun unterschrieben Verträge sollen bereits ab dem zweiten Quartal die Dienstleistungen abgerufen werden können. Mit den Unternehmen sind von der Kapo Rahmenverträge über 4 Jahre geschlossen worden. Verlängern lassen sie sich jeweils um ein Jahr bis maximal 2027.
Auffällig ist, dass der Andrang der Anbieter in den Bereichen Microsoft-, Java- und Web-Entwicklung beträchtlich war. So sind 18 Angebote für Los 1 eingegangen, 16 Angebote für Los 2 und sogar 25 für Los 3 – für Los 4 haben sich 5 Unternehmen beworben.
Bei der Bewertung der Zuschläge wurde der Preis mit 30 und die Qualität mit 70 Prozent gewichtet. 
  • Bei Los 1 (Microsoft-Entwicklung) sind 5 Zuschläge erfolgt, die zu Preisen zwischen knapp einer Millionen Franken (Noser Engineering) und rund 1,15 Millionen Franken (BitBee Solutions, Koch IT, Supercompuring Systems) erfolgt sind. Daneben kam BST Informatik zum Zug. 
  • Bei Los 2 (Java) gab es ebenfalls 5 Zuschläge, die zwischen 960'000 Franken und rund 1,15 Millionen Franken lagen. Die Aufträge gingen an Adesso , Emineo , Deimos, Trivadis und Bluesky IT-Solutions. 
  • Bei Los 3 (Web-Entwicklung) ist die Preisspanne vergleichsweise gross ausgefallen. So liegt der günstigste der 7 geschlossenen Verträge hier bei 2,16 Millionen Franken (Adesso), während der teuerste mit knapp 2,9 Millionen Franken (Ergon Informatik) zu Buche schlägt. Weiter zum Zug kamen Nexplore, BitBee, Softec, Formativ und Noser Engineering.
  • Bei Los 4 (Sharepoint/Intranet) schliesslich gab es 4 Zuschläge. Die Zuschläge bewegen sich um rund 1,1 Millionen Franken. Die Aufträge gingen an  Elca Informatik, Nexplore, Isolutions und Trivadis.

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