Kaspersky will mit eigenem OS das IoT schützen

21. November 2016, 13:10
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"Endlich – wir haben es geschafft!" Dies schreibt CEO Eugene Kaspersky in einem Blogeintrag zum ersten eigenen Betriebssystem der gleichnamigen Security-Firma. Bei Kaspersky OS handle es sich um ein komplett neu entwickeltes, Hardware-basiertes Security-Betriebssystem, in dem 14 Jahre Entwicklungsarbeit stecke.
Das neue OS basiere auf einer Microkernel-Architektur, die es laut Kaspersky erlaube, das Betriebssystem "aus Blöcken" auf die Bedürfnisse des Kundes anzupassen. Das Betriebssystem sei von Grund auf neu entwickelt, es stecke auch nicht das "geringste Bisschen Linux" drin. Der Mitgründer des Unternehmen hat grosses Vertrauen in das neue System. Es soll nämlich "grundsätzlich nicht geknackt werden" können, wie Kaspersky weiter schreibt. Um das System zu hacken, brauche es einen Quantencomputer.
Industrie und IoT
Im Blogeintrag geht Kaspersky auf eine Reihe von Gefahren für die Netzwerkinfrastruktur ein, darunter etwa Stuxnet, an einem eigenen OS zu arbeiten.
Das erste Gerät, das mit Kaspersky OS ausgestattet sein sein wird, ist ein Layer-3-Switch, der sich laut Blogeintrag für Netzwerke eigne, in denen besonders hohe Anforderungen an die Datensicherheit herrschen. Die neue Technik soll später eine Basis sein, IoT-Netzwerke und die Systeme von kritischen Infrastrukturen zu schützen. "In Kürze" will der Hersteller weitere Informationen über das sichere OS liefern. (kjo)

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