Kaum fette Brocken in der Schweizer Outsourcing-Suppe

8. August 2007, 14:49
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Auch im zweiten Quartal nur zwei Grossaufträge.

Auch im zweiten Quartal nur zwei Grossaufträge.
In den letzten Monaten mussten sich die grossen, in der Schweiz tätigen IT-Ourtsourcer mehrheitlich an das Motto "Kleinvieh macht auch Mist" halten. Im zweiten Quartal dieses Jahres konnten sich, wie schon im ersten Quartal.
Cyrill Hauser vom Sourcing-Beratungsunternehmen Active Sourcing, der die Entwicklungen auf dem Markt alle drei Monate zusammenfasst, schätzt das Volumen der beiden Aufträge zusammengenommen auf rund 88 Millionen Franken.
Da Outsourcing-Grossaufträge in der Schweiz eher selten und ihre Volumen stark unterschiedlich sind, schwankt auch die Quartalstatistik sehr stark (siehe Abbildung). Daher sollte man vorsichtig dabei sein, Trends ablesen zu wollen. Immerhin lässt sich erkennen, dass die letzten auch nach internationalem Masstab richtig "fetten" Deals, wie der 300-Millionen Auftrag von Winterthur an IBM (273 Millionen Franken verteilt auf drei Einzelaufträge) und der 200 Millionen Euro-Deal zwischen Novartis und Getronics, beide im dritten Quartal 2005, nun schon einige Zeit zurückliegen.
Dies erklärt auch diesen Vergleich: In der Schweiz kam es innerhalb der letzten zwölf Monate zu 16 Vertragsabschlüssen in der von Hauser registrierten Grössenordnung, mit einem Gesamtwert von 463 Millionen Franken. In den zwölf Monaten davor waren es noch 13 Deals mit einem gesamten Volumen von 1,12 Milliarden Franken. (Hans Jörg Maron)

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