Kein BYOD ohne Strategie

4. Mai 2012, 15:03
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Ob Mitarbeitende oder Geschäftsleiter, alle wollen ihre eigenen Geräte in die Arbeitswelt integrieren.

Ob Mitarbeitende oder Geschäftsleiter, alle wollen ihre eigenen Geräte in die Arbeitswelt integrieren.
Was bringt BYOD und kann man damit Kosten sparen? Mit dieser Frage hat sich das diesjährige Security-Podium auf Schloss Au auseinandergesetzt. Für CIOs hat eine Strategie für den Trend Bring Your Own Device (BYOD) durch die technischen Entwicklungen, die Akzeptanz von C-Levels und die starken Zuwachsraten sozialer Medien an Notwendigkeit gewonnen. Laut dem Leiter des Podiums Stephan Siegrist, Geschäftsleitungsmitglied von United Security Providers, ist vor allem die Strategie entscheidend.
Kosten sparen, ja oder nein?
Ein Mitarbeiter der SBB meinte während dem Podium, dass das Unternehmen dank BYOD die Kosten stark senken konnte. Denn nun sei jeder Mitarbeitende selbst für die Anschaffung und Reparatur des Gerätes verantwortlich und sei zudem noch zufriedener.
Für Nomasis-CEO Philipp Klomp ist die Kostenfrage aber stark abhängig von den Anforderungen. Wenn die Angestellten bloss E-Mails und Kalender mit Smartphones synchronisieren wollen, sei das kein Problem mehr. Das Problem beginne dann, wenn Tablets oder Notebooks integriert werden sollen. Dann habe man als Unternehmen auch keinen Überblick mehr, wo welche Daten gespeichert wurden. Laut Klomp muss ein Unternehmen die Vielfalt der Geräte und Betriebsysteme eindämmen. Ansonsten können die Supportkosten rasant in die Höhe schnellen.
Es ist und bleibt eine Gratwanderung zwischen Restriktionen zur Sicherstellung der Daten und der Senkung von Support-Kosten und dem Bedürfnis, die eigenen Geräte in die Arbeitswelt zu integrieren. Wichtig ist, da waren sich alle im Saal einig, dass die zuständigen Personen eine genaue Strategie festlegen, welche Geräte mit welchen Betriebssystemen zugelassen werden sollen. BYOD steht und fällt mit der Strategie. (Linda von Burg)

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