Kein MS Office mehr in Korea?

28. November 2006, 15:23
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Auf Grund eines in Seoul anhängigen Verfahrens droht nach Aussagen der Kläger, Professor Lee Keung-hae und des Unternehmens P&IBs, unter Umständen ein Auslieferverbot von Microsoft Office in Südkorea.

Auf Grund eines in Seoul anhängigen Verfahrens droht nach Aussagen der Kläger, Professor Lee Keung-hae und des Unternehmens P&IBs, unter Umständen ein Auslieferverbot von Microsoft Office in Südkorea. Der Streit geht um Patentrechtsverletzungen bei einem Verfahren zum Umschalten der Eingabe von Englisch auf Koreanisch.
Während Microsoft sowohl die Gültigkeit des in Korea 1997 erteilten Patents als auch einen Zusammenhang zwischen dem Patent und dem eigenen Verfahren bestreitet, hoffen die Kläger auf einen saftige Entschädigung. Rund 75 Millionen US-Dollar soll Microsoft zahlen. Unabhängig von der Rechtmässigkeit dieses Anspruchs, zeigt sich hier einmal mehr die Problematik von Softwarepatenten, bei denen auch Microsoft mit seinen Ansprüchen am Linux-Code in letzter Zeit für Aufregung sorgte. (tm)

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