Keine Datenverschlüsselung: iPhone 3G nicht businesstauglich

24. Juni 2008, 13:06
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Die zweite Version des iPhones, die am 11.

Die zweite Version des iPhones, die am 11. Juli in der Schweiz von Orange und Swisscom vertrieben wird, taugt laut Analysten nicht für den Einsatz in Unternehmen. Firmen sollen das Apple-Smartphone deshalb noch nicht einführen. Ein Analyst von J. Gold Associates beanstandet das Fehlen einer iPhone-eigenen ("nativen") Datenverschlüsselung, obwohl das Telefon Cisco IPSec VPN zur sicheren Übertragung von Firmendaten sowie WPA2 mit 802.1X-Authentifizierung unterstützt. Bei Verlust oder Diebstahl wären trotzdem sämtliche Daten gefährdet. Auf einem BlackBerry ist beispielsweise so ziemlich alles verschlüsselt.
Die IT-Verantwortlichen hätten es überdies schwer, das Gerät zu verwalten oder Anwendungen zu installieren. Applikationen über den AppStore zu verbreiten oder die Möglichkeit, Software via iTunes zu installieren, seien nicht akzeptable Lösungen für Unternehmen.
Ein Gartner-Experte empfiehlt Unternehmen, so lange mit der Anschaffung des iPhones zu warten, bis die iPhone-Software-Version 2.0 gründlich geprüft ist. (mim)

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