Keine Panik in der IT der Credit Suisse

28. Juli 2011 um 13:30
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Zwar dürften auch in der IT-Abteilung Jobs abgebaut werden, doch gleichzeitig baut die Grossbank in diversen Regionen der Schweiz den IT-Personalbestand auf.

Zwar dürften auch in der IT-Abteilung Jobs abgebaut werden, doch gleichzeitig baut die Grossbank in diversen Regionen der Schweiz den IT-Personalbestand auf.
Nachdem die Credit Suisse heute Morgen bekannt gegeben hat, dass weltweit 2000 Stellen (davon 500 in der Schweiz) abgebaut werden sollen, stellte sich die Frage, wie stark die IT betroffen ist. Erst recht, weil es im Vorfeld entsprechende Spekulationen gab. Auf Anfrage von inside-it.ch liess die CS nun durchblicken, dass wohl auch die IT betroffen sei, da man über alle Bereiche Stellen abbaue. Der Hauptfokus des Stellenabbaus liege aber nicht auf dem IT-Bereich. Konkrete Zahlen über einen möglichen Jobabbau in der IT nannte die CS nicht.
Auch wenn in den kommenden Monaten gewisse Stellen in der Informatik der CS abgebaut werden sollen, dürfte kaum Panik aufkommen, denn nach wie vor sind viele IT-Jobs offen. Die Grossbank hat in der jüngsten Vergangenheit viel in den Aufbau von IT-Arbeitsplätzen in der Schweiz investiert. Einerseits unterstützt die Bank die Stiftung IT-Berufsbildung Schweiz mit 10 Millionen Franken, andererseits hat das Unternehmen Massnahmen ergriffen, um neue IT-Fachkräfte zu rekrutieren. Allein seit Ende 2009 hat die CS in der Schweiz 200 neue IT-Stellen geschaffen.
Darüber hinaus hat die CS vor einem Jahr ein IT-Entwicklungszentrum an der EPFL gegründet, wo 250 neue Stellen entstehen sollen. Auch in anderen Regionen der Schweiz sollen künftig neue Informatikjobs geschaffen werden. Aktuell hat die CS über 50 offene IT-Stellen in der Schweiz. Die Wahrscheinlichkeit, dass Informatiker der CS arbeitslos werden, scheint zumindest zurzeit gering. (Maurizio Minetti)

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