Keine Schrotflinte: Der Internet-Killer agierte mit Säge

24. August 2007, 16:32
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Die Geschichte des angeschossenen Glasfaserkabels in der Nähe von Cleveland nimmt groteske Züge an.

Die Geschichte des angeschossenen Glasfaserkabels in der Nähe von Cleveland nimmt groteske Züge an. Anfang der Woche hiess es, dass am vergangenen Sonntag eine unbekannte Person mit einer Schrotflinte oder einem Revolver auf ein Glasfaserkabel geschossen habe. Cogent, einer der betroffenen Provider, liess gestern wissen, dass der Schaden durch eine Säge entstanden sei. Absurd: Techniker ersetzten das zersägte Kabel mit einem zerschossenen Kabel.
Um was für eine Art Säge es sich handelte, ist nicht klar ("a saw of some sort"). Die Polizei geht davon aus, dass Kupferdiebe am Werk waren, die offensichtlich dachten, es handle sich um ein Kupferkabel. Kupfer ist seit dem Preisanstieg in den letzten Jahren ein begehrtes Metall. Auf dem Altmetallmarkt kostet das Kilo etwa acht Franken, für die Tonne Neumaterial werden auf dem Weltmarkt über 8000 Dollar geboten. Einer der Hauptgründe für den Preisanstieg liegt im markanten Anstieg der Nachfrage aus China. (mim)

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