Keine Soldaten-Blödeleien mehr auf YouTube

7. Dezember 2007, 14:13
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Ab nächstem Jahr wird es verboten sein, Aufnahmen vom Militärdienst in Medien und auf Websites wie YouTube zu publizieren.

Ab nächstem Jahr wird es verboten sein, Aufnahmen vom Militärdienst in Medien und auf Websites wie YouTube zu publizieren. Wie die 'Basler Zeitung' heute berichtet, reagiert die Schweizer Armee damit auf Videos von Soldaten, die auf Video-Portalen wie YouTube zu finden sind. Diese Videos dokumentieren zum einen alltägliche Blödeleien, zum anderen aber auch, dass die Waffe im Dienstalltag für viele als Spielzeug betrachtet wird. In den bekannten Fällen wird gegen Dienstvorschriften, militärische und auch zivile Gesetze verstossen. Derzeit laufen in der Armee vier Untersuchungen wegen Verletzung der Vorschriften.
Die Diskussion um den Umgang von Soldaten und Rekruten mit ihren Dienstwaffen ist nach dem Tötungsdelikt von Zürich-Höngg entbrannt. Der mutmassliche, vorbestrafte, Täter erschoss ein 16-jähriges Mädchen, nachdem er aus der Rekrutenschule entlassen worden war. (mim)

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