Keine Trendwende bei Ericsson

12. Oktober 2016, 09:41
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Bei Ericsson ist noch kein Turnaround in Sicht.

Bei Ericsson ist noch kein Turnaround in Sicht. Der Umsatz war auch im dritten Quartal 2016 rückläufig und Kosten für die Reorganisation in Höhe von umgerechnet 146 Millionen Franken nagten am Gewinn. "Das Ergebnis ist signifikant tiefer, als wir erwartet haben. Dies hängt vor allem mit der insgesamt schlechten Entwicklung des Marktes zusammen", sagt CEO Jan Frykhammer.
Der Gewinn schrumpfte auf umgerechnet 33,6 Millionen Franken. Im Vorjahresquartal waren es noch 572 Millionen Franken gewesen. Der Umsatz des Netzwerkausrüsters sank im Jahresvergleich um 14 Prozent von 6,64 Milliarden Franken auf 5,7 Milliarden Franken.
Ericsson hatte im Frühjahr einen Stellenabbau und Konzernumbau angekündigt.
Verlust im Segment Networks
Der Gesamtmarkt entwickle sich schlecht, schreibt Ericsson, insbesondere in den Regionen Brasilien, Russland und dem Nahen Osten. Ausserdem sei das Geschäft in Europa zurückgegangen, weil man mehrere Mobile-Breitband-Projekte 2015 abgeschlossen habe.
Im Segment Networks war der Umsatz um fast 20 Prozent rückläufig. Der Netzwerkbereich werde sich auch nicht so schnell erholen. Im dritten Quartal erwirtschaftete die Sparte einen Umsatz von 2,6 Milliarden Franken, woraus ein Verlust von knapp 34 Millionen Franken resultierte (kjo)

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