Keiner will bei der IT stärker sparen als die Schweizer

8. Dezember 2015, 13:47
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Immenser Spardruck, schlechte Stellung im Management: Deloitte hat sich mit der Situation der Schweizer CIOs auseinandergesetzt.

Immenser Spardruck, schlechte Stellung im Management: Deloitte hat sich mit der Situation der Schweizer CIOs auseinandergesetzt.
Wirtschaftsprüfer Deloitte hat in der Schweiz 56 CIOs und "IT-Leader" zu ihrem Geschäftsgang befragt. Dasselbe Fragenset wurde weltweit insgesamt 1200 CIOs vorgelegt.
Keiner will stärker sparen als die Schweizer: Rund 54 Prozent aller Befragten gaben an, Einsparungen beim IT Budget hätten für sie Priorität - nirgendwo auf der Welt sind es mehr.
Trotzdem haben 53 Prozent von einer Erhöhung ihres IT-Budgets gegenüber dem Vorjahr berichten können. Dieser Wert liegt immerhin über dem globalen Durchschnitt, wie Deloitte berichtet.
Nur fünf Prozent wollen an den CFO rapportieren
Zu ihrem Alltag berichten die befragten CIOs, sie verbrächten gut 37 Prozent ihrer Arbeitszeit mit dem Management des operativen Geschäfts. Dabei würde sich ein Grossteil gerne mehr um strategische Angelegenheiten kümmern: Anstatt 18 würden sie gerne 27 Prozent ihrer Zeit dafür aufwenden.
Unzufrieden sind die CIOs mit ihrer (fehlenden) Stellung in der Geschäftsleitung: Zwei Drittel der Befragten halten es für am besten, direkt an den Geschäftsführer zu rapportieren, doch nur ein Drittel kann das auch tun. Ein Viertel aller CIOs rapportiert an den CFO, obwohl nur gerade fünf Prozent der Befragten dies für die ideale Lösung halten. (mik)

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