"Kleine Sensation": Bund testet Online-Vernehmlassung

24. Juli 2007, 13:45
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Der Bund hat einen weiteren (kleinen) Schritt Richtung E-Government gewagt.

Der Bund hat einen weiteren (kleinen) Schritt Richtung E-Government gewagt. Wie die 'NZZ' heute berichtet, findet die Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf über die künftige Finanzierung öffentlichrechtlicher Pensionskassen auch online statt. Damit können sich Kantone, Parteien, Verbände und Privatpersonen erstmals im Internet an einer Vernehmlassung beteiligen.
Der Online-Fragebogen ist ziemlich einfach gestaltet und das Ausfüllen stellt keine Probleme dar. Die 'NZZ' bezeichnet diesen Pilotversuch des Bundes als "kleine Sensation". Tatsächlich scheint der Bund endlich gemerkt zu haben, dass das Internet für gewisse Aufgaben ein gutes Hilfsinstrument darstellen kann. Helena Kottmann vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) sagt, heute vergehe viel Zeit, bis aus mehreren Dutzend Stellungnahmen in Papierform ein Synthesebericht entstehe. Mit der Online-Vernehmlassung hofft man auf eine Beschleunigung, aber auch auf eine qualitative Verbesserung des Vernehmlassungsverfahrens.
Die Software für die Online-Vernehmlassung stammt von "2ask", einem auf Online-Umfragen spezialisierten Dienst, der von der amundis communications GmbH in Konstanz betrieben wird. Gemäss Kottmann ist eine Ausdehnung des Pilotprojekts auf andere Ämter oder Departemente im Moment nicht vorgesehen. Die Durchführung sei Sache der Departemente, die ihre eigenen Wege gehen. (mim)

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