Kodak zwängt sich ins Mobilgeschäft

6. Januar 2015, 16:19
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Der Fotopionier Kodak steigt ins Handy-Geschäft ein.

Der Fotopionier Kodak steigt ins Handy-Geschäft ein. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas stellte das Unternehmen sein erstes Android-Smartphone vor. Das IM5 genannte Gerät stellt das Fotografieren sowie das Teilen und Drucken der Aufnahmen in den Mittelpunkt. Damit ziele das Smartphone auf ein Marktsegment, das bislang von Herstellern von Mobilfunkgeräten weitestgehend vernachlässigt werde, betonte Kodak.
Das Gerät wird vom britischen Hersteller Bullitt Mobile produziert und ist mit einer 13-Megapixel-Hauptkamera ausgestattet. Auf Knopfdruck sollen sich Fotos mit Hilfe der integrierten Management-Software bearbeiten, in sozialen Medien teilen und über eine spezielle App sofort drucken lassen. Als Betriebssystem nutzt das IM5 Googles Betriebssystem Android Kit-Kat. Es soll sich auf das neue System Lollipop aufrüsten lassen. Das Gerät soll noch in diesem Quartal in Europa auf den Markt kommen.
Kodak hatte einst den ersten Fotoapparat für eine breite Nutzerschicht gebaut, den Anschluss an das digitale Zeitalter jedoch verpasst. Nach dem Insolvenzverfahren will der seit knapp einem Jahr amtierende Chef Jeff Clarke das Unternehmen wieder auf die Erfolgsschiene bringen.
Ob das tatsächlich der richtige Weg ist, sich auf den ohnehin sehr umkämpften Smartphone-Markt zu wagen, sei dahin gestellt. Vor allem: Eine gute Kamera haben viele der bereits etablierten Mobiltelefone. (sda/lvb)

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