Kongress hinterfragt Hurds Aktienverkäufe

14. Dezember 2006, 16:38
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Wenig Freude an seinen Ex-Aktienoptionen hat derzeit HPs CEO Mark Hurd.

Wenig Freude an seinen Ex-Aktienoptionen hat derzeit HPs CEO Mark Hurd. Nachdem schon private Ankläger eine Klage wegen Insiderhandels eingereicht hatten, haben sich nun auch die dem Untersuchungsausschuss des US-Congress vorsitzenden Demokraten John Dingel und Bart Stupak des Themas angenommen.
In einem Brief fordern sie nach einem Bericht des 'Wall Street Journal' Hurd auf, bis zum 21. Dezember zu der Tatsache Stellung zu nehmen, dass er am 25. August Bezugsrechte geltend gemacht und die Anteile umgehend veräussert habe kurz bevor die Schnüffelaffäre im HP-Verwaltungsrat aufflog. Die Verkäufe seinen anscheinend "nicht Teil eines wie auch immer zuvor angekündigten Programms gewesen zu sein".
Mark Hurd erzielte bei der Transaktion einen Erlös von rund 1,37 Millionen US-Dollar. Zwei Wochen später übernahm er den Chefsessel bei HP von seiner zurückgetretenen Vorgängerin Patricia Dunn, die damit die Konsequenzen aus der Abhöraffäre zog. (tm)

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