Konsolen lassen Kassen klingeln

6. Februar 2009, 13:03
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    460 Millionen Franken wurden letztes Jahr in der Schweiz für interaktive Unterhaltung ausgegeben, wie die 'Swiss Interactive Entertainment Association' (SIEA) mitteilt.

    460 Millionen Franken wurden letztes Jahr in der Schweiz für interaktive Unterhaltung ausgegeben, wie die 'Swiss Interactive Entertainment Association' (SIEA) mitteilt. Der Markt ist damit im Vergleich zu 2007 um immerhin 10 Prozent gewachsen.
    Der Löwenanteil entfällt auf Spielkonsolen, die 193 Millionen Franken Umsatz erbrachten und auf Spiele, die 52 Millionen Franken Umsatz beisteuerten. Wieviel Geld die Schweizer SpielerInnen für Online-Games ausgaben, ist der SIEA nicht bekannt. Für Zusätze und Online-Mitgliedschaften für Besitzer von Konsolen wurden letztes Jahr immerhin 22 Millionen Franken ausgegeben.
    Nintendo vor Sony vor Microsoft
    Anders als im PC-Markt ist Microsoft beim Spiele- und Konsolenbusiness immer noch der Newcomer. Nintendo ist mit 45 Prozent Marktanteil (Wii) bei den stationären und mit 70 % Marktanteil bei den mobilen Konsolen (DS) der Marktführer in der Schweiz. Auf Platz 2 sitzt Sony mit 30 Prozent Marktanteil bei stationäre (PS 3) und ebenfalls 30 Prozent bei den mobilen Konsolen (PSP). Microsoft folgt erst auf Platz drei. Nur 14 Prozent der 2008 verkauften Konsolen waren XBox360.
    Die umsatzstärkste Plattform war gemäss dem Verband die Sony PS3, die total 106 Millionen Umsatz, 57 davon mit Hard- und 49 mit Software, generierte. (hc)

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