Konsolidierung im Gemeindesoftware-Markt

15. Juni 2015, 14:18
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KMS und Sesam schliessen sich zusammen.

KMS und Sesam schliessen sich zusammen und entwickeln die Standardsoftware Nest Steuern weiter.
Im Markt für Gemeindesoftware kommt es zu einem Zusammenschluss. KMS mit Hauptsitz im luzernischen Kriens und Sesam aus Schaffhausen schliessen sich per 1. Januar unter dem Dach der KMS AG zusammen. Beide Firmen entwickeln seit Jahren gemeinsam die Standardsoftware Nest Steuern. Sämtliche Rechte, Verträge, laufenden Aufträge und Kunden des Markennamens Nest sowie auch die Standorte von Sesam in Schaffhausen und Zürich werden in KMS überführt. KMS beschäftigt damit künftig rund 100 Personen.
Wie Sesam-CEO Urs Wehrli zu inside-it.ch sagt, werden 25 Angestellte und zwei Lehrlinge den Arbeitgeber wechseln. Sesam führt aber weiterhin die eigenen Produkte ausserhalb von Nest unter dem Namen Sesam weiter. Gemeint ist damit eine Software zur Ermittlung von Wahlergebnissen und eine Zeus genannte Software für Gebäude- und Sachversicherungen. In diesem Bereich bleiben sieben Leute tätig.
12 Kantone und mehr als 400 Gemeinden arbeiten heute mit Nest. Die beiden Firmen erhoffen sich, dank dem Zusammenschluss den Marktanteil weiter zu erhöhen. "Für mich bedeutet dies die Weiterführung des gemeinsamen Erfolges mit Nest für die nächsten 20 Jahre", meint KMS-Chef Erich Kleinhans. Man profitiere von Synergieeffekten, da man künftig Doppelspurigkeiten vermeiden könne. So entstünden Kapazitäten, um neue Projekte zu realisieren. (mim)

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