Konsolidierung im Schweizer Semiramis-Channel

2. Mai 2011, 10:00
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A-MEA und VLEXconsulting schliessen sich zusammen.

A-MEA und VLEXconsulting schliessen sich zusammen.
Unter zwei Schweizer Semiramis-Partnern kommt es zu einem Zusammenschluss. A-MEA in Arbon und VLEXconsulting mit Niederlassungen in Rheineck und Sursee legen den Verkaufsbereich zusammen und wollen auch gemeinsame Softwarekomponenten entwickeln. Früher oder später dürfte diese Partnerschaft dazu führen, dass es in der Schweiz nur noch zwei Vertriebspartner der ERP-Software Comarch Semiramis geben wird: Auf der einen Seite VLEXconsulting (mit dem Semiramis-Produkt VlexPlus), auf der anderen Polynorm mit Büros in Glattbrugg und Bonn.
Die enge Zusammenarbeit zwischen A-MEA und VLEXconsulting werde durch eine "gemeinschaftliche Firmenbeteiligung" untermauert, heisst es in einer Mitteilung. Bei VLEXconsulting in Rheineck übernimmt neben dem bisherigen Chef Paul Lutz auch Jürg Feuz die Aufgaben des Geschäftsführers. Feuz bleibt daneben in der Geschäftsleitung von A-MEA.
Bestands- und Neukunden der beiden Semiramis-Partner sollen nicht nur von der Kompetenzbündelung und dem breiteren Lösungsspektrum aus einer Hand profitieren, sondern vor allem auch von mehr Investitionssicherheit und langfristig gesicherte Infrastrukturen an drei Schweizer Standorten. "Die Nähe zum Kunden, räumlich und inhaltlich, steht bei dem Ausbau der zukünftigen Zusammenarbeit stets im Fokus", wird VLEXconsulting-Chef Paul Lutz in einer Mitteilung zitiert. Und Jürg Feuz von A-MEA meint: "Neben unserer starken Präsenz im Raum Ostschweiz haben wir nun die Möglichkeit, die Semiramis- und VlexPlus-Kunden im Mittelland und in der Zentralschweiz über den Standort in Sursee noch näher zu bedienen." Die beiden Firmen treten an der Businesssoftware-Messe Topsoft erstmals gemeinsam auf. (Maurizio Minetti)

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