Konsortium Openbankingproject lanciert Entwicklerportal

23. Januar 2020, 15:26
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Ausserdem führt das Konsortium eine Umfrage dazu durch, was seine nächste API können soll.

Das Konsortium Openbankingproject.ch hat ein Entwicklerportal lanciert.  Dieses enthält eine Sandbox, in der Fintech-Entwickler testen können, wie ihre Apps mit der "Swiss NextGen API" des Projekts zusammenarbeiten.
Der Zugang sei offen für alle interessierten Unternehmen und Parteien, so das Konsortium, das gegenwärtig aus den Softwareunternehmen Avaloq, DXC Technology, Ergon und Finnova, der Hypothekarbank Lenzburg, der Universität Bern und dem Business Engineering Institute St. Gallen besteht.
Die zu Testzwecken zur Verfügung gestellten Funktionalitäten umfassen laut dem Openbankingproject unter anderem den Abruf von Kontoinformationen und die Initiierung von Zahlungsaufträgen. Es seien die gleichen zentralen Sicherheitsstandards implementiert, wie sie auch im produktiven Bankenumfeld zu erwarten wären. Dazu gehören zum Beispiel eine Zertifikatsüberprüfung und eine Einforderung der Kundenzustimmung (Consent Management).
Openbankingproject.ch verfolgt das Ziel, durch die Standardisierung von APIs Open-Banking-Initiativen in der Schweiz zu fördern. Eine eigene API-Plattform möchte das Konsortium aber nicht betreiben,
Die "Swiss NextGen API", über die Apps Kontoinformationen anfordern und Zahlungen anstossen können, wurde kurz vor Jahresende 2019 vorgestellt. Nun überlegt sich das Konsortium, welche Art von API es als nächstes standardisieren soll und führt dazu eine Umfrage unter Fintechs, Finanzdienstleistern und anderen Interessierten durch. Wahlmöglichkeiten wären beispielsweise Vermögenswerte, Kundeneröffnung oder Finanzierung.
Ausserdem, teilt das Konsortium mit, sei man auch auf der Suche nach neuen Mitgliedern und Partnern.
In der Schweiz gibt es auch von SIX Bemühungen, APIs im Banking-Bereich zu standardisieren. Die Unterschiede der beiden Ansätze haben wir in einem früheren Artikel beschrieben.

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