Kontaktdaten-hungrige iPhone Apps

17. Februar 2012, 14:12
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Seit einigen Tagen machen Meldungen die Runde, dass gewisse Apps für Apples iPhone die Kontaktdaten der User speichern, ohne dass der Nutzer etwas davon erfährt.

Seit einigen Tagen machen Meldungen die Runde, dass gewisse Apps für Apples iPhone die Kontaktdaten der User speichern, ohne dass der Nutzer etwas davon erfährt. In den meisten Fällen ist den Nutzern aber bewusst, dass die App die Daten scannt – so etwa mit der Funktion "Find Friends" in der offiziellen App des Kurznachrichtendienstes Twitter. Twitter musste nun einräumen, dass die Kontaktdaten ganze 18 Monate lang auf den eigenen Servern gespeichert werden. Mit dem nächsten Update will Twitter die Information darüber, was mit den Kontaktdaten geschieht, präzisieren.
Auch Apps anderer Anbieter wie Path, Foursquare, Instagram oder Hipster laden das komplette Adressbuch vom Smartphone auf die eigenen Server. Apple ignorierte das Problem anfänglich, sah sich nun aber zu einer Reaktion gezwungen. Gegenüber US-Medien sagte ein Sprecher, dass künftig Apps, die ungefragt Kontaktdaten sammeln, eine ausdrückliche Einwilligung des Nutzers einholen müssen. Hierfür ist ein Update des Betriebssystems iOS notwendig. Allerdings ist noch unklar, wann das Update erscheinen wird. (mim)

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