Kosmetik für Linux-Desktops

13. Oktober 2005, 06:22
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KDE, Gnome und Co. sollen einheitlicher werden.

KDE, Gnome und Co. sollen einheitlicher werden.
Am "Gnome Summit" in Boston haben zwei prominente Designer aus der Open Source-Szene eine weitere Initiative ins Leben, welche die Verbreitung von Linux auf PCs fördern soll. Erst vor wenigen Tagen hat Novell eine Initiative lanciert, welche die Usability von Open Source-Produkten verbessern soll.
Mit dem "Projekt Tango" wollen nun Jakub Steiner, ein Mitglied von Novells Designteam und Steven Garrity, der Chef des "Mozilla Visual Identity"-Teams dabei helfen, das visuelle Erscheinungsbild von Linux-Benutzeroberflächen wie Gnome oder KDE zu vereinheitlichen und zu verbessern. Dies wiederum soll die Oberflächen attraktiver machen und Usern den Wechsel erleichtern.
Die Mitarbeiter beim Projekt Tango wollen als erstes eine Gallerie mit grundlegenden Icons erarbeiten. (In allen drei Bereichen sind bereits erste Ergebnisse vorhanden.)
Wie 'Computer Business Reviews' berichtet, sei das Projekt bisher von der Open Source-Szene gut und mit viel Interesse aufgenommen worden, wie sich aus positiven Einträgen und Links in vielen Weblogs ableiten lasse. Die Webseite von Project Tango war denn auch heute zeitweise offensichtlich überlastet und nicht erreichbar. (hjm)

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