Kräftige Absatzsteigerung im EMEA-PC-Markt

20. Oktober 2005, 10:47
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Gemäss vorläufigen Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC wurden im dritten Quartal dieses Jahres in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) rund 15,9 Millionen PCs verkauft.

Gemäss vorläufigen Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC wurden im dritten Quartal dieses Jahres in der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) rund 15,9 Millionen PCs verkauft. Das sind 20,2 Prozent mehr als im entsprechenden Quartal im letzten Jahr und entspricht ungefähr den Erwartungen der Analysten im Vorfeld.
Naturgemäss war aufgrund der geringeren Marktsättigung das Absatzwachstum im Nahen Osten und in Afrika etwas stärker, aber auch in Westeuropa wurden 16 Prozent mehr PCs verkauft.
Das starke Wachstum war gemäss IDC einerseits guten Verkäufen im Bildungsbereich auf den Anfang des neuen Schuljahrs hin zu verdanken, andererseits fanden Notebooks – hier betrug das Wachstum 39 Prozent – weiterhin reissenden Absatz. IDC begründet dies mit der immer noch grossen Nachfrage für Notebooks speziell bei KMU sowie einigen aggressiven Sonderaktionen im Retail für den Consumerbereich.
Aber auch die Desktops sind keineswegs vom Aussterben bedroht: Immerhin gingen im dritten Quartal dieses Jahres auch 11 Prozent mehr Desktops über den Ladentisch als im Q3 2004. (hjm)

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