Krise erwischt auch SAP

29. April 2009, 09:20
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Weniger Umsatz, weniger Lizenzverkäufe, weniger Gewinn, tiefere Marge

Weniger Umsatz, weniger Lizenzverkäufe, weniger Gewinn, tiefere Marge
Die Krise geht auch am stolzen deutschen Software-Hersteller SAP nicht spurlos vorbei, wie ein Blick auf die eben veröffentlichten Geschäftszahlen des ersten Quartals zeigt.
Der Gesamtumsatz des ERP-Konzerns sank im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008 um drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Mit minus 33 Prozent (418 statt 622 Millionen Euro) ist der Einbruch bei den Neuverkäufen gar dramatisch. Hingegen konnten die Deutschen den Umsatz mit "Software und Software-bezogenen Dienstleistungen" stabil halten. Dies wird auf die Erträge aus der Übernahme von Business Objects zurückgeführt.
Ebenfalls gesunken ist der Gewinn des Konzerns. Der operative Gewinn sank von 359 Millionen Euro auf 332 Millionen, die Betriebsmarge von 14,6 auf 13,9 Prozent und der Konzerngewinn von 242 auf 204 Millionen Euro. Dabei eingerechnet sind Restrukturierungskosten von 160 Millionen Euro.
Die Frankfurter Börse hatte an den Nachrichten aus Walldorf keine Freude - der Aktienkurs von SAP stürzte heute Morgen ab. (hc)

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