Krise: Sogar der Markt für Security-Appliances schrumpft

17. Dezember 2009, 16:05
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Der Markt der so genannten Security-Appliances, also dedizierten kleinen Computern, die für eine bestimmte Aufgabe, z.

Der Markt der so genannten Security-Appliances, also dedizierten kleinen Computern, die für eine bestimmte Aufgabe, z.B. als Firewall oder fürs Filtern des Webverkehrs, konzipiert sind, galt lange als konjunkturresistent. Nun scheint sich aber eine Sättigung abzuzeichnen. Gemäss IDC schrumpfte der Markt im 3. Quartal 2009 in Westeuropa um volle 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Marktvolumen betrug gemäss den Marktforschern noch 377 Millionen Dollar.
Besonders separate Firewalls wollen die Firmen immer seltener - man zieht heute Geräte für alle möglichen Bedrohungsformen vor: Der Markt für Firewalls schrumpfte um fast 30 Prozent auf noch gut 70 Millionen Dollar, während Firmen in Westeuropa im Q3 115 Millionen Dollar für UTM-Appliances (Unified Threat Management) ausgaben - gleich viel wie vor einem Jahr.
Unter der Sättigung leidet gemäss IDC vor allem Branchenprimus Cisco. Dessen Marktanteil betrug 2008 noch gut 30 Prozent. Im Q3/2009 waren es nur noch 20 Prozent. Zulegen konnten hingegen kleinere Anbieter wie McAfee, Fortinet und vor allem die vielen kleinen, die sich bei IDC unter der Bezeichnung "Others" verstecken. (hc)

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