Kyocera und Oki in der Schweiz im Aufwind

28. April 2008, 14:24
  • geschäftszahlen
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Die beiden Konkurrenten steigern den Umsatz im zweistelligen Prozentbereich und sind profitabel.

Die beiden Konkurrenten steigern den Umsatz im zweistelligen Prozentbereich und sind profitabel.
Die beiden japanischen Druckerhersteller Kyocera und Oki haben in den vergangenen Tagen die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht. In der Schweiz laufen die Geschäfte für beide Unternehmen gut, wie die jeweiligen Niederlassungsleiter gegenüber inside-channels.ch sagen.
Oki + 14%
Oki Schweiz, mit 15 Angestellten in Pratteln, hat per Ende März einen Umsatz von 19,8 Millionen Franken erreicht. "Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer sehr erfreulichen Steigerung von 14 Prozent", sagt Managing Director Walter Briccos gegenüber inside-channels.ch. Zur Ertragssituation sagt Briccos, dass das vergangene Geschäftsjahr erneut positiv abgeschlossen werden konnte.
Bei der Anzahl verkaufter Druck-Systeme (ohne Verbrauchsmaterialien) konnte Oki Schweiz um 11 Prozent zulegen. Bemerkenswert sei, dass der Durchschnittspreis pro Gerät dabei stieg. Oki konnte also vor allem in höherpreisigen Segmenten im B2B-Bereich zulegen. "Dies ist erfreulich, da sonst in unserer Branche eher von einem zum Teil horrenden Preiszerfall der Systeme gesprochen wird", so Briccos.
Kyo + 13%
Kyocera Mita Schweiz konnte im vergangenen Geschäftsjahr, das ebenfalls am 31. März abgeschlossen wurde, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 18,6 Millionen um 13 Prozent auf 21,1 Millionen Franken steigern, wie Kyocera-Schweiz-Chef Peter Arnet gegenüber inside-channels.ch sagt. Die Schweizer Niederlassung des japanischen Druckerherstellers arbeite profitabel. Genauere Angaben zum Gewinn machte Arnet nicht.
Wie Arnet sagt, ist das auf den verbesserten Service und guter Hardware zurückzuführen. Das Unternehmen beschäftigt momentan 28 Angestellte in Zürich. Arnet hatte die Führung erst im vergangenen August übernommen.
Kyocera Mita ist eine Sparte des japanischen Kyocera-Konzerns, der auch in anderen Bereichen wie Solartechnologie und Keramik tätig ist, allerdings nicht in der Schweiz. (Maurizio Minetti)

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