Launch von Samsungs faltbaren Smartphones wegen Problemen sistiert

23. April 2019, 12:05
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Der für den 26.

Der für den 26. April in den USA und am 3. Mai in Europa geplante Verkaufsstart des von Samsung angekündigten ersten Smartphones mit faltbarem Display ist gestoppt worden. An Journalisten ausgelieferte Testgeräte des Galaxy Fold hätten Scharnierprobleme gezeigt, bestätigte der Hersteller. Die Auslieferung ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Im Gegensatz zu dem Rückzug des Galaxy Note 7 im Herbst 2016, das nach wenigen Wochen wegen Akku-Bränden vom Markt genommen werden musste, steht für Samsung diesmal mehr auf dem Spiel. Bekanntlich geht es um die Etablierung einer neue Geräteklasse, für die sich auch Konkurrent Huawei in Stellung bringt. Dessen Auffalt-Smartphones Mate X soll im Sommer marktreif sein.
Allzu viele Problemen kann sich Samsung in der Pionierphase also nicht leisten.
Neben den Scharnierproblemen hätten beim Ausprobieren des umgerechnet gut 2000 Franken teuren Geräts in einem Fall auch Stoffe, die sich im Inneren des Geräts befanden, die Display-Leistung beeinträchtigt. Zudem sei mehrfach versehentlich eine Schutzschicht vom Display abzogen worden, die zwar wie die übliche durchsichtige Folie auf Bildschirmen neuer Geräte aussah, aber hier Bestandteil des Displays ist.
Samsung will nun künftige Verbraucher mit einer deutlich sichtbaren Warnung vor diesem Fehler bewahren. Das Problem ist hier, dass Falt-Displays bisher eine Oberfläche aus Plastik haben statt Spezial-Glas wie herkömmliche Smartphones. Biegsames Glas für Smartphone-Bildschirme ist erst in der Entwicklung.
Samsung hat bereits Verbesserungen angekündigt. Das ist insofern etwas spät, weil sowohl das Scharnier als auch die Kratzanfälligkeit der Plastikoberfläche schon länger als Schwachstelle bekannt sind. (vri)

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