Lawson Schweiz: "Allgemeine Verunsicherung ist vom Tisch"

15. Juli 2008, 14:06
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Die Schweizer Niederlassung des Softwareherstellers Lawson steigert den Jahresumsatz.

Die Schweizer Niederlassung des Softwareherstellers Lawson steigert den Jahresumsatz.
Der international tätige ERP-Software-Hersteller Lawson konnte im vierten Quartal den Umsatz um 9 Prozent von 212,9 auf 233 Millionen Dollar steigern, während allerdings der Nettogewinn von 8,1 auf 3,7 Millionen Dollar sank. Im gesamten Geschäftsjahr resultierte per Ende Mai eine Umsatzsteigerung um 14 Prozent von 750,4 auf 851,9 Millionen Dollar. Aus dem Verlust von 20,9 Millionen Dollar im Vorjahr machte Lawson einen Nettogewinn von 13,7 Millionen Dollar.
Mit dem Geschäftsgang in der Schweiz ist Lawson zufrieden, wie Thomas Eggenschwiler, seit 1. Juni Niederlassungsleiter, gegenüber inside-it.ch sagt. Den Umsatz konnte die hiesige Niederlassung, die profitabel ist, in allen Bereichen steigern, wie Eggenschwiler betont. Man leide allerdings unter Ressourcenknappheit und suche vor allem Business-Consultants und Projektleiter. Lawson beschäftigt in Zug zurzeit zirka 30 Personen.
"Im neuen Geschäftsjahr wollen wir den Schweizer Markt verstärkt adressieren", so Eggenschwiler. In den letzten Jahren sei Lawson in der Schweiz zu wenig präsent gewesen. Hinzu kam - wie Eggenschwiler sagt - die "allgemeine Verunsicherung" nach dem Kauf des schwedischen Softwareanbieters Intentia. Diese sei jetzt aber "vom Tisch", wie verschiedene Upgrade-Projekte in der Schweiz gezeigt hätten. Im vergangenen Halbjahr konnte Lawson Schweiz zudem zwei Neukunden hinzugewinnen. (Maurizio Minetti)

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