Lebenserhaltende Massnahmen für Windows XP

7. April 2014, 12:42
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"End of Support" gilt nicht für jene Unternehmen und Behörden, die es sich leisten können, XP am Leben zu erhalten.

"End of Support" gilt nicht für jene Unternehmen und Behörden, die es sich leisten können, XP am Leben zu erhalten.
Windows XP wird ab morgen von Microsoft nicht mehr unterstützt. Der Support wird eingestellt, Security-Updates gibts nicht mehr. Beobachter meinen, dass Cyberkriminelle nur darauf warten, die vielen XP-Computer mit Malware anzugreifen. Noch immer werden nämlich viele Computer mit dem veralteten OS betrieben - auch Schweizer Firmen und Verwaltungen haben teilweise noch XP im Einsatz.
Verschiedene Medien berichten nun, dass Regierungsstellen aus Grossbritannien und den Niederlanden spezielle Serviceverträge mit Microsoft unterzeichnet haben, damit der Redmonder Software-Konzern auch über das offizielle Enddatum hinaus noch ein Jahr lang Support liefert. Laut 'ComputerWeekly', doch ein Preis für den Support-Deal wird nicht genannt.
Teure Verlängerung
Dass Grosskunden die Möglichkeit haben, den Support zu verlängern, ist nicht neu. Microsoft schreibt in einem Statement, dass man diesbezüglich schon seit der Ankündigung des "End of Support"-Datums im September 2007 mit Kunden und Partnern in Kontakt stehe.
Die Verlängerung ist aber sehr teuer und deshalb eher als Überbrückung bis zur Migration auf ein moderneres Betriebssystem gedacht. Die Preise hängen vom Volumen, der konkreten Lösung und besehenden Verträge ab.
Microsoft bestätigt zwar, dass einige Grosskunden noch immer Windows XP einsetzen und deshalb die Wartung verlängern, doch konkrete Namen oder Zahlen gibt es aus Redmond nicht. Ob auch Schweizer Grosskunden davon Gebrauch machen, wollte Microsoft auf Anfrage nicht verraten. (mim)

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