"Lebenszyklus": Microsoft zwingt Anwender auf neue Software-Versionen

8. April 2009, 10:33
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Nächste Woche endet der kostenlose Standard-Support für eine ganze Reihe von wichtigen Microsoft-Produkten: Office 2003, XP Professional, Exchange Server 2003, ...

Nächste Woche endet der kostenlose Standard-Support für eine ganze Reihe von wichtigen Microsoft-Produkten: Office 2003, XP Professional, Exchange Server 2003, ...
Am 14. April 2009 wird Microsoft den kostenlosen Support für eine ganze Reihe von wichtigen und weit verbreiteten Produkten einstellen. Sicherheitsrelevante Updates wird es allerdings bis 2014 weiterhin geben.
So endet der "Mainstream Support" für verschiedene Versionen (Professional, Professional Enterprise, Standard, Small Business) des Büroprogramm-Pakets Office 2003. Firmenanwender, die diese Produktversionen weiterhin einsetzen wollen, müssen entweder auf Updates und Erweiterungen verzichten oder den kostenpflichtigen "Extended Support" erwerben.
Ebenfalls eingestellt wird der Standard-Support für Windows XP Professional und Home, für SharePoint Portal Server 2003 und für den Mail-Server Exchange Server 2003. Ebenfalls zu beachten sind die "Lebenszyklen" von Service Packs für wichtige Microsoft-Produkte. So läuft die Unterstützung für Service Pack 1 für Windows Server 2003 ebenfalls am 14. April aus - Administratoren sollten also bis dann SP2 installiert haben.
Für Heimanwender und Kleinfirmen ist die Einstellung des Standard-Supports durch Microsoft belanglos, da es die viel wichtigeren Security-Updates weiterhin geben wird. Anders sieht es für Firmenanwender aus, die auf regelmässige Softwareflicken für neu entdeckte Fehler angewiesen wären. Diese müssen entweder neuere Versionen der betroffenen Programme installieren oder dann den "extended Support" kaufen.
Auf der Support-Seite von Microsoft findet sich eine komplette Liste der "Lebenszyklen" aller Microsoft-Programme.
So stellten wir mit grösster Erleichterung fest, dass 'Age of Empire III' noch bis zum 8.1.2013 kostenlos unterstützt wird... (Christoph Hugenschmidt)

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