Lehrplan 21: Stärkung von MINT breit abgestützt

2. Dezember 2016, 15:56
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Die Vernehmlassung zum Zürcher Lehrplan 21 ist ausgewertet.

Die Vernehmlassung zum Zürcher Lehrplan 21 ist ausgewertet. Diese habe zum Ziel gehabt, die Stellungnahmen von Partnern des Schulfelds, der politischen Parteien sowie weiterer Organisationen einzuholen, steht im Auswertungsbericht der Zürcher Bildungsdirektion.
Die Teilnehmenden der Vernehmlassung hätten bestätigt, dass die Stärkung des MINT-Bereichs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ein Anliegen sei. Auch die Lektionen in Medien und Informatik für die Mittel- und Sekundarstufe fänden eine breite Zustimmung, schreibt die Bildungsdirektion in einer Mitteilung. Gleichwohl kann man dem Auswertungsbericht entnehmen, dass der Verband der Zürcher Schulpräsidien und über 50 Schulgemeinden gegen die Einführung der Lektionen sind. Sie bevorzugen einen integrierten und fächerübergreifenden Unterricht.
Gleichzeitig wünschen sich viele Teilnehmenden der Vernehmlassung, besonders die Lehrpersonenverbände, eine Weiterbildung der Lehrpersonen und die Sicherung der nötigen Infrastruktur.
Laut Bericht wurde vereinzelt betont, dass die Schule unentgeltlich sei und deshalb ein eigenes Endgerät nicht vorausgesetzt werden dürfe. Über diese Problematik hat inside-it.ch einen ausführlichen Artikel geschrieben.
Der Bildungsrat wird im Dezember 2016 die Ergebnisse diskutieren und im Frühling 2017 über die Inkraftsetzung entscheiden. (ts)

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