Leitfaden soll bei All-IP-Migration helfen

5. Dezember 2016, 16:18
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Von der Umstellung der Swisscom-Telefonienetze von Analog/ISDN auf All-IP per Ende 2017 sind nicht nur die Sprachdienste betroffen.

Von der Umstellung der Swisscom-Telefonienetze von Analog/ISDN auf All-IP per Ende 2017 sind nicht nur die Sprachdienste betroffen. Während Privatkunden ihre Telefone einfach an den Internet-Router anschliessen können, wird es für Unternehmen etwas komplizierter. Umstellen muss man nämlich auch analoge Wählgeräte und Modems zur Übermittlung von Daten oder zur Überwachung und Steuerung von Anlagen. Diese Geräte nutzten Protokolle, die in der IP-Welt nicht mehr unterstützt würden und müssten bis Ende 2017 an die IP-Infrastruktur angepasst werden, schreibt der Verband der Telekommunikationsbranche in der Schweiz (asut) in einer Mitteilung. Betroffen davon sind etwa Alarmanlagen, Lifttelefone, Frankiermaschinen, Fernüberwachungen und Faxgeräte; aber auch von analogen Wählgeräten überwachte und gesteuerte technische Gewerke wie Kühlanlagen, Heizungen, Maschinen und Pumpen.
Die Migration der betreffenden Geräte stelle viele Unternehmen und Branchen vor grosse Herausforderungen, schreibt der Verband. Darum hat die Arbeitsgruppe All-IP gemeinsam mit Vertretern betroffener Branchen einen Leitfaden für die Umstellung veröffentlicht. Es handle sich um eine umfassende Darstellung von konkreten Fallbeispielen der am Markt am häufigsten anzutreffenden Infrastrukturen und soll die Wirtschaft bei der All-IP-Migration unterstützen.
Die Broschüre kann auf der asut-Webseite kostenlos angefordert werden und wird umgehend per Mail zugesandt. (ts)

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