Lenovo im Clinch mit US Superpatrioten

26. Mai 2006, 14:32
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In den USA scheint der Verkauf von IBMs PC-Abteilung an die chinesische Lenovo noch immer unverdaut.

In den USA scheint der Verkauf von IBMs PC-Abteilung an die chinesische Lenovo noch immer unverdaut. So intervenierte der republikanische Abgeordnete Frank Wolf gegen den Kauf von 16'000 Lenovo-PCs durch das US Aussenministerium. Er äusserte Befürchtungen für die nationale Sicherheit der USA, falls auf diesen PCs auch geheime Angelegenheiten bearbeitet würden.
Die US Regierung versicherte dem Abgeordneten umgehend, dass auf den Lenovo-PCs keine geheimen Dokumente bearbeitet würden, was wiederum Lenovos Chef Yang Yuanquing auf den Plan rief. Er nannte die Vorurteile gegen Lenovo gegenüber der 'South China Morning Post' "unfair". Lenovo sei wie der Mitbewerb vom Markt getrieben und die US Befürchtungen seien völlig unbegründet. (hc)

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