Lenovo springt voll auf den As-a-Service-Zug

14. September 2021, 14:05
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Unternehmenskunden können nun "Everything-as-a-Service" haben.

Lenovo hat an seiner Kunden- und Partnerkonferenz Tech World eine Ausweitung seines "As-a-Service"-Angebots angekündigt: In Zukunft will der chinesische IT-Riese sein komplettes Portfolio als Service anbieten. Das bestehende verbrauchsbasierte Geschäftsmodell "Lenovo Truscale" werde dafür zum Portfolio-übergreifenden Everything-as-a-Service-Angebot ausgebaut. Alle bisherigen As-a-Service-Angebote sollen in Truscale integriert werden.
Dies bedeutet, dass Unternehmenskunden alle Produktkategorien, vom Smartphone bis zur RZ-Infrastruktur, unter einem übergreifenden Rahmenvertrag als Service beziehen. Lenovo verspricht, dass das Modell unter anderem klar definierte Zahlungsoptionen für Hardware und Services und viele Skalierungsoptionen biete.
Des Weiteren, so Lenovo, beinhaltet "Everything-as-a-Service" auch das Management der Infrastruktur. IT-Verantwortliche könnten also On-Premises-Infrastruktur in der Art einer Cloud-Lösung nutzen.
As-a-Service-Modelle sind auch im Hardware-Geschäft längst nichts Neues mehr. Nachdem dieses Vertriebsmodell einige Zeit noch eher ein Nischengeschäft blieb, scheint die Nachfrage in letzter Zeit angezogen zu haben. Darauf reagieren auch die grossen Konkurrenten von Lenovo, indem sie ihre As-a-Service-Angebote kontinuierlich ausbauen. HPE beispielsweise will wie Lenovo schon bald sein komplettes Portfolio als Service anbieten.
Prognosen der Marktforscher Gartner und IDC sagen laut Lenovo, dass der As-a-Service-Markt viermal so schnell wächst wie der Gesamtmarkt für IT-Services. In 3 Jahren werden demnach As-a-Service-Modelle 12% der Ausgaben für x86-Server, etwa 17% der Ausgaben für Business-PCs und über 50% der Ausgaben für neue Speicherlösungen ausmachen.

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