Lenovo will IBMs x86-Server-Sparte

23. Januar 2014, 09:00
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Deal im Wert von 2,3 Milliarden Dollar. Winken die Behörden den Kauf durch?

Deal im Wert von 2,3 Milliarden Dollar. Winken die Behörden den Kauf durch?
Lenovo hat soeben angekündigt, dass man IBMs x86er-Server-Business für rund 2,3 Milliarden Dollar übernehmen wolle. Rund 7500 IBM-Angestellte sollen den Arbeitgeber wechseln. Es ist einer der grössten Deals in der IT-Geschichte zwischen China und USA. Zuvor war bereits spekuliert worden, dass Lenovo die Sparte kaufen könnte war angeblich im Rennen.
Das x86-Server-Geschäft von IBM umfasst vor allem System x, BladeCenter und Flex System Bladeserver und Switches, x86-basierte Flex integrated systems, NeXtScale und iDataPlex Server sowie dazugehörige Software. IBM behält seine System z Mainframes, Power Systems, Storage Systems, Power-basierte Flex-Server sowie PureApplication- und PureData-Appliances. IBM wird auch weiterhin das Windows- und Linux-Software-Portfolio für die x86-Plattform weiterentwickeln, heisst es in der Mitteilung.
Ausserdem haben Lenovo und IBM ein globales OEM- und Reseller-Abkommen unterzeichnet, wonach Lenovo IBMs Entry- und Midrange-Diskstorage-Systeme Storwize, Tape-Storage-Systeme, General Parallel File System Software, SmartCloud Entry sowie Elemente von IBMs System Software Portfolio (darunter Systems Director und Platform Computing) wiederverkaufen wird.
Lenovo betont in der Mitteilung, man habe in den letzten knapp zehn Jahren eine starke Partnerschaft mit IBM aufgebaut. Lenovo hatte bereits 2005. Ob der Kauf von Teilen der Server-Sparte von IBM durch Lenovo wie gewünscht abgeschlossen werden kann, bleibt also offen. (mim)

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