Lenovos Stellenabbau geht in die nächste Runde (Update)

27. September 2016, 15:38
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Zwei Prozent oder 1100 der rund 55'000 Mitarbeiter von Lenovo verlieren den Job.

Zwei Prozent oder 1100 der rund 55'000 Mitarbeiter von Lenovo verlieren den Job. Das hat der weltgrösste PC-Hersteller in einem Mail an 'Droidlife' bestätigt. Noch immer geht es um die laufende Integration der Smartphone-Sparte Motorola. Hier soll der grösste Teil der Stellen gestrichen werden.
Wobei der chinesische Hersteller sich auch zu einem Bekenntnis für den US-Markt veranlasst sah. So wurde betont, dass die Motorola-Mobility-Zentrale weiter in Chicago bleiben werde. Bekanntlich ist Motorola ursprünglich ein amerikanisches Unternehmen, hat aber laut dem Bericht seit der Übernahme durch Lenovo schon mehr als 50 Prozent der US-Mitarbeiter entlassen.
Lenovo Schweiz hat inzwischen mitgeteilt, dass "die Schweiz vom Stellenabbau nicht betroffen ist, da wir auch keine Motorola-Mitarbeiter beschäftigen", wie Sprecherin Priska Roelli nach Redaktionsschluss per SMS an inside-it.ch schrieb.
Lenovo hatte aufgrund der schlechten Wirtschaftslage schon vor einem Jahr ein Restrukturierungsprogramm angekündigt, das die Streichung von 3200 Stellen umfasst sein werden.
Insgesamt herrscht aber Unruhe in dem Konzern. So wurde Anfang 2016 bekannt, dass der Brand Motorola verschwinden angekündigt.
Den traditionsreichen Handy-Hersteller hatte Lenovo 2014 für rund 2,9 Milliarden Dollar von Google gekauft, um im damals boomenden Smartphone-Markt aufzuholen. Inzwischen sind aber andere chinesische Anbieter an Lenovo vorbeigezogen. (vri)

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