Letzte Chance für Nokia Siemens

28. November 2011, 15:23
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Die Besitzerfirmen wollen kein Geld mehr einschiessen.

Die Besitzerfirmen wollen kein Geld mehr einschiessen.
Trotz den zuletzt eher wieder besseren Quartalszahlen von Nokia Siemens Networks (NSN). Noch unbekannt ist, wie stark NSN Schweiz davon betroffen sein wird.
Nokia und Siemens hatten zuvor monatelang vergeblich versucht, das Joint Venture zu verkaufen. Da aber kein Käufer gefunden wurde, mussten sie eine Milliarde Euro in das Unternehmen pumpen. Wie verschiedene Medien nun aus einem internen Schreiben von NSN-Chef Rajeev Suri an die Angestellten zitieren, scheint dies die letzte Kapitalspritze der Eigentümer gewesen zu sein. Nokia und Siemens erwarten nun, dass den Investitionen Erträge folgen. "Wir verbrennen Barreserven, haben zu viele Geschäftsfelder, die niemals adäquate Erträge geliefert haben, und Regionen, die stets Verluste einfahren", so Suri. Auch die Qualität sei "nicht da, wo sie sein sollte".
NSN könnte nach Meinung von Suri künftig Geschäftsteile abstossen. Neben dem Festnetzgeschäft sollen auch die Bereiche Schmalband, WiMAX, Unterhaltungstechnik und Ethernet-Fernverbindung aufgegeben oder zumindest redimensioniert werden. Regional will sich NSN auf Japan, Korea und die USA konzentrieren. (mim)

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