Leuchter integriert Elektroplaner Net-Design

2. Juli 2018, 11:46
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Nachfolgeregelung für Net-Design ist Teil der Nachfolgeregelung für Leuchter selbst.

Nachfolgeregelung für Net-Design ist Teil der Nachfolgeregelung für Leuchter selbst.
Das zehnköpfige Elektroplanungsunternehmen Net-Design ist seit Anfang Juli Teil der Leuchter Gruppe. Wie die beiden Unternehmen mitteilen, hat der bisherige Inhaber und CEO von Net-Design, Erwin Schöpfer, einen Teil seiner Aktien an die Leuchter IT Solutions Holding verkauft. Wie viele es sind und was dafür bezahlt wurde, wollen die beiden Unternehmen aber nicht verraten.
Unter den Kunden von Net-Design befinden sich laut der Mitteilung diverse Kantone und Gemeinden sowie das VBS. Net-Design hat Standorte in Luzern und Scuol.
Schöpfer bleibt CEO des Unternehmens, das auch unter dem eigenen Namen weiteroperiert. Trotzdem gehe es bei dem Handel unter anderem darum, die Zukunft von Net-Design zu sichern: "Mit der Zugehörigkeit zur Leuchter Holding lege ich die Grundlage für die Regelung meiner Nachfolge und stärke das Unternehmen durch die Ausschöpfung von Synergiepotentialen." Und er freue sich, dass "wir auf einen Schlag 70 neue Arbeitskollegen erhalten.“
Gleichzeitig glaubt Daniel Jäggli, der Verwaltungsratspäsident der Leuchter Holding, dass die Integration eines Elektroplaners in die Leuchter-Gruppe eine gute Idee sei: "Die Erweiterung des Portfolios in den Bereichen Elektroplanung, Netzwerke sowie Cabling- und Configuration-Management bringt unseren bestehenden Kunden eine Anbindung an infrastrukturelle Bedürfnisse. Die Kunden von Net-Design können durch den Zusammenschluss auf zahlreiche Spezialisten und diverse weitere Marktleistungen wie IT-Infrastruktur, Softwareentwicklung, CRM/ERP-Lösungen, Webmarketing sowie Inhouse-Softwarelösungen wie Docugate, Signgate, Regierungscontrolling etc. von einem Anbieter zugreifen."
Wie sie betonen, arbeiten übrigens auch die beiden früheren Alleininhaber von Leuchter IT Solutions, schon seit sechs Jahren an ihrem eigenen Nachfolgekonzept. Mittlerweile sei mit René Jenni ein weiterer Partner beteiligt. Vier Tochterunternehmen würden von "angehenden Mehrheitsaktionären" geführt und über 20 Mitarbeitende seien als Aktionäre beteiligt. (Hans Jörg Maron)

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