Libra: Da waren es nur noch 21 Gründer, aber gegründet wurde

15. Oktober 2019, 09:16
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Facebook setzt den Aufbau seiner Krytowährung Libra trotz des Ausstiegs renommierter Gründungspartner fort.

Facebook setzt den Aufbau seiner Krytowährung Libra trotz des Ausstiegs renommierter Gründungspartner fort. So haben 21 Gründungsmitglieder in Genf eine Charta verabschiedet und den Vorstand der für die Digitalwährung gegründeten Libra Association ernannt, den "Council".
Wie das Libra-Aufsichtsgremium mit Hauptsitz auf einer kleinen Rhone-Insel in Genf mitteilte, stimmten die Mitglieder einer "Charta" zu, welche die Grundsätze des Projekts sowie die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten festlegt.
In den Vorstand der Libra Association wurden fünf Personen gewählt, darunter der Schweizer David Marcus als Vertreter der Facebook-Tochterfirma Calibra. Hinzu kommen Vertreter der Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz, dem Bitcoin-Wallet-Anbieter Xapo Holdings und dem Mikrokredit-Nonprofit Kiva Microfunds.
Letzter verbleibender Payment-Spezialist und im Vorstand vertreten ist das holländische Fintech PayU, das dem südafrikanischen Tech-Investor Naspers, beziehungsweise dessen europäischen Investment-Bereich Prosus gehört. Das Fintech ist bislang nicht in den USA tätig.
Mitglieder der Vereinigung sind zudem unter anderem Vodafone, Spotify sowie Uber und Lyft.
Diverse angekündigte Gründungsmitglieder wie Mastercard, Visa, Paypal und Stripe stiegen kurz vor der Gründungsversammlung aus. Und in letzter Minute verzichtete zudem der Online-Reisegigant Booking.com auf eine Teilnahme, wie 'Reuters' meldet. "Das ist eine Korrektur; es ist kein Rückschlag", sagte Dante Disparte, Leiter Policy und Kommunikation bei der Libra Association der Nachrichtenagentur. (mag)

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