Lieferverzögerungen: Bei Ingram gehts aufwärts

27. September 2006 um 15:02
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Diese Woche muss noch mit "kleinen Lieferverzögerungen" gerechnet werden.

Diese Woche muss noch mit "kleinen Lieferverzögerungen" gerechnet werden.
Der Managing Director von Ingram Schweiz, Joe Feierabend, wandte sich heute in einem Schreiben an die Reseller, um über die Entwicklung bei der Behebung der Probleme im Münchner Lager zu informieren. Bei der Einführung des Lagerverwaltungssystems Viadat am Wochenende vom 9. zum 10. September war es zu Problemen gekommen, die zu einer massiven Lieferverzögerung geführt hatten. Deutsche, österreichische und Schweizer Reseller waren und sind noch davon betroffen.
Wie es in dem Schreiben an die Kunden heisst, nähere sich Ingram Micro Deutschland wieder der "Normalität bei den logistischen Abläufen". Ende vergangener Woche hätten sich die internen Materialflüsse zwischen Warenein- und Warenausgang stabilisiert und die neu eingeführten Prozesse bei Ingram Deutschland verfestigt, heisst es. Ingram Deutschland liefere weiterhin durchschnittlich innerhalb von 48 Stunden, für die laufende Woche müsse aber noch mit "kleinen Lieferverzögerungen" gerechnet werden.
Ingram Deutschland hat zur Behebung der Probleme Unterstützung durch externe, bereits eingearbeitete Logistikmitarbeiter geholt und nutzt die Aussenlager zur schnelleren Abwicklung "besonders zeitkritischer Warenflüsse". Über das vergangene Wochenende wurde in Straubing erneut durchgearbeitet. Dadurch konnte der grösste Teil des Backlogs abgebaut werden. Der 24-Stunden-Betrieb geht laut dem Schreiben weiter. In einer "überschaubaren Zeit" will man wieder den "üblichen guten Logistikservice" bieten.
Auf Anfrage sagt Feierabend, dass sich die Situation "von Stunde zu Stunde" verbessere. Die Lieferung der Key-Hersteller erfolge wie üblich "next day" aus der Schweiz. (Maurizio Minetti)

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