Linus: "Gesundheit ist wichtiger als Linux 5.7"

30. März 2020, 12:41
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Gerade als "Social Distancing Champ" ausgezeichnet, publiziert Linus Torvalds Linux 5.6 und warnt vor Druck.

Linus Torvalds hat Linux 5.6. freigegeben und gleichzeitig festgehalten: Er habe "keine wirklichen Anzeichen dafür gesehen, dass die Kernel-Entwicklung durch die ganze Coronavirus-Aktivität beeinträchtigt wird – ich vermute, dass viele von uns sogar normal von zu Hause aus arbeiten, und meine Tochter hat mich neulich ausgelacht und mich als ‘Social-Distancing-Champion’ bezeichnet."
So schreibt er, die Community solle sich nicht stressen lassen beim Tempo der Kernel-Entwicklung zu 5.7. "Ich gehe derzeit davon aus, dass wir eine ziemlich normale 5.7-Version haben werden, und es scheint keine Anzeichen zu geben, die das Gegenteil annehmen lassen", so Torvalds. Dies obwohl 5.6 etwas mehr Changes beinhalte, als er gerne gehabt hätte und es zuerst schien, als würde er Vorbehalte haben.
Nun ist 5.6. also freigegeben. Inklusive der laut einschlägigen Websites sehnlich erwarteten VPN-Lösung Wireguard, dem neuen Standard USB4 und diversen neuen und erweiterten Treiberh. Nicht zuletzt mache Linux 5.6 es möglich, 32-Bit-Betriebssysteme zu bauen, die nicht am "Jahr-2038-Problem" leiden.
Sofern die Kernel-Community nicht von Covid-19 geschwächt wird und Mastermind Torvalds sein Social-Distancing durchhält, sollte Linux 5.7 also im Juni 2020 das Licht der Öffentlichkeit sehen. 'Phoronix' hat eine aktuelle Liste von Meldungen dazu aufgelistet.

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