Liscon insolvent

25. Mai 2010, 15:20
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    Nach einem Bericht von 'crn.de' ist der österreichische Thin-Client-Hersteller Liscon, dessen Produkte auch in der Schweiz vertrieben werden, insolvent. Das Unternehmen habe beim Landesgericht Klagenfurt die Eröffnung des Konkursverfahrens beantragt. 12 Mitarbeitende sind betroffen. Es ist allerdings geplant, den Betrieb durch einen sogenannten "Zwangsausgleich" zu entschulden und fortzuführen.
    Die Gründe für die Insolvenz sind laut 'crn.de' die stark eingebrochene Nachfrage infolge der Wirtschaftskrise, stornierte Grossaufträge und der Markteintritt von Dell und HP. Weitere Gründe waren die hohen Fremdfinanzierungsmittel verbunden mit der Zinsbelastung. Die Suche nach einem Partner oder Investor war offenbar erfolglos.
    Mittlerweile habe der deutsche Anbieter Rangee seinen Support auf Thin Clients von Liscon erweitert, berichtet 'crn.de' weiter. Für 25 Euro erhalten Liscon-Kunden bei Rangee ein Upgrade-Kit, das aus einem 256MB-Flash-Speicher mit dem Rangee Linux Thin Client OS besteht. Damit lassen sich die Thin Clients auf das Betriebssystem von Rangee umrüsten, um auch weiterhin Software-Support für aktuelle Tools sicher zu stellen. Liscon-Kunden können sich bezüglich des Upgrade-Kits an ihr Systemhaus wenden. Letzere können Upgrade-Kits über den Distributor Sysob beziehen. (mim)

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