LiSoG öffnet sich für proprietäre Software – Schweizerin im Vorstand

24. November 2009, 15:23
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    Die Linux Solutions Group, eine Organisation von Open-Source-Anbietern und -Anwendern im deutschsprachigen Raum, gibt sich ein neues Hauptthema.

    Die Linux Solutions Group, eine Organisation von Open-Source-Anbietern und -Anwendern im deutschsprachigen Raum, gibt sich ein neues Hauptthema. "Das ursprüngliche Ziel der LiSoG, die Förderung linuxbasierter Lösungen", erklärt dazu der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Strassemeyer forsch, "wurde erreicht." Darum "dreht sich bei der LiSoG künftig alles um das Thema Interoperabilität zwischen Open-Source- und proprietärer Software", wie es in einer Mitteilung heisst. Das neue Ziel wurde von den LiSoG-Mitgliedern Anfang November beschlossen.
    Damit folgt die LiSoG einem allgemeinen Trend unter Open-Source-Anbietern, der vor allem seit dem (für beide Seiten auch kommerziell erfolgreichen) vor drei Jahren beschlossenen Pakt zwischen Microsoft und Novell immer stärker wird: Die wirtschaftlichen Interessen überlappen sich und die einstigen Mauern zwischen den Lagern werden eingerissen.
    Henriette Baumann im Vorstand
    Bei der LiSoG gibt es auch strukturelle und personelle Änderungen. So ist aus Schweizer Sicht besonders bemerkenswert, dass Henriette Baumann (Foto), Chefin des Zürcher Consulters integratio und Leiterin des hiesigen Kontaktbüros der LiSoG, neu in den Vorstand des Vereins berufen wurde.
    Die Struktur der LisoG soll zukünftig auf vier "Säulen" beruhen. Drei sogenannte "Virtual Labs" sollen sich um die drei Themen Interoperabilität, Cloud Computing und "Open Source als Geschäftsmodell" kümmern. Dazu kommt das "Public Sector Solution Center", in dem künftig alle Aktivitäten rund um Open Source in der öffentlichen Verwaltung gebündelt werden sollen. (hjm)

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