Litecom liefert DDoS-Waschmaschine als Service

28. März 2017, 15:26
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Der Aarauer Telekommunikationsspezialist Litecom liefert neuerdings einen professionellen DDoS-Schutz (Distributed Denial-of-Service).

Der Aarauer Telekommunikationsspezialist Litecom liefert neuerdings einen professionellen DDoS-Schutz (Distributed Denial-of-Service). Der Schutz vor Angriffen mit dem erklärten Ziel, Verfügbarkeit und Netzwerk- respektive Server-Ressourcen zu überlasten und lahmzulegen, ist als Service beziehbar. Dazu spannt Litecom mit den Spezialisten der deutschen Link11 zusammen.
Der Service erspare Kunden, selber teure und die Bandbreite limitierende Hardware anzuschaffen, heisst es in einer Mitteilung. Um alle hierzulande üblichen Vorgaben zu erfüllen, bietet Link11 seine "DDoS-Waschmaschine" aus einem in Zürich bei Interxion domizilierten DDoS-Scrubbing-Center an. Über diesen Standort können Schweizer Unternehmen im Angriffsfall den Netzwerk-Traffic zur Filterung von Attacken umleiten und vor unseriösem DDoS-Verkehr entflechten.
Nötig ist das Angebot geworden, weil laut Litecom derartige Attacken früher zwar eine abstrakte Bedrohung waren, heute aber für viele Firmen real geworden sind. Das sei der Grund gewesen einem Partner zu suchen, der Erfahrung in der Bekämpfung solcher Angriffe nachweisen kann.
Der DDoS-Dienst ist providerunabhängig und besitzt die Kapazität Hyper-DDoS-Attacken standzuhalten und diese vom Providernetz der Litecom und somit auch von der Kundeninfrastruktur fernzuhalten. Es gibt ihn in einer günstigen reaktiven Version (wenn der Schaden ist schon eingetreten ist) oder in einer teureren proaktiven Version. Wobei es schwierig sei, genaue Preise anzugeben, wenn man nicht die konkrete Infrastruktur kenne, die geschützt werden soll, wie Litecom auf Anfrage festhält. (vri)

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